Erlenackerschützen blicken zurück auf das Schützenjahr 2025
Vergangenen Samstag, 22.11.2025 konnten die Schützinnen und Schützen der Erlenackerschützen, im Rest. Mühle Schönenberg auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückschauen. Viele externe Schiessen erforderten Einiges an Planung und Disziplin um möglichst viele dieser Wettkämpfe zu besuchen. Als Höhepunkt galt sicher der Besuch des Tessiner Kantonalschützenfestes. Aber auch die Organisation des Einhornschiessens erforderte den Einsatz von vielen Helfern.
Endschiessen
Gestärkt mit einem feinen Nachtessen von Petra Bösch ging es zügig ans Absenden. Als Abschluss des Schützenjahres galt einmal mehr das Endschiessen, welches von 23 Mitgliedern geschossen wurde. 5 verschiedene Stiche standen zur Auswahl, bei denen Fleisch, Käse, Schoggi, Zopf und im Juxstich Bargeld gewonnen werden konnte. Als absoluter Überflieger des Endschiessens 2025 entpuppte sich Stefan Hut, welcher in 5 Wettbewerben triumphierte. Dazu mehr unter Resultate.
Tessiner KSF
Am 11./12. Juli reisten 24 Schützinnen und Schützen mit 6 Schlachtenbummlern nach Airolo, wo wir die verschiedenen Stiche möglichst erfolgreich zu absolvieren versuchten, was den meisten auch sehr gut gelang. Sicher dürfen wir auf das Sektionsergebnis stolz sein, erreichten wir doch von 234 Sektionen, welche in unserer Kategorie antraten, den sehr guten 46. Rang mit einem Durchschnitt von 92.141 Punkten. Am 2. Tag liessen wir uns auf dem San Gottardo in die Zeit des 2. Weltkrieges versetzen, die Festung ist sehr eindrücklich und liess mach einen nachdenklich werden, wenn wir bedenken, dass ein europäischer Konflikt unweit unserer Grenze momentan tobt.
Diverse Anlässe im Erlenacker
Speckschiessen, Ruinenschiessen und Einhorn Schiessen, welche in diesem Jahr auf unserer Schiessanlage stattfanden lassen erahnen, dass nebst dem beleibten Fondueplausch viel Arbeit und unzählige Stunden von den Vereinsmitgliedern geleistet wurde. Auch bei den regelmässigen Trainings braucht es jeweils Schützenmeister, Büro- und Wirtschaftspersonal.
Jahresmeisterschaft
In der Königsdisziplin, der Jahresmeisterschaft wird der, oder die Beste in der Jahreswertung gekürt. Dass es bei den Erlenackerschützen in den letzten Jahren kein Vorbeikommen an Heidi Nessensohn gab, war auch 2025 nicht anders. Mit einem komfortablen Vorsprung siegte Heidi mit total 2206 Punkten, gefolgt von Walter Gerber mit 2175 und Ursula Hurschler 2138 Punkten. Auf dem 4. Rang klassierte sich Hans Nessensohn mit 2137 Punkten, hauchdünn hinter Ursula Hurschler. Als Absteiger in den sauren Apfel beissen müssen Urs Sager und Hansruedi Müller. Als Aufsteiger in die Königsklasse dürfen sich Hanspeter Roth und Paul Wehrli freuen.
Resultate Endschiessen
Endschiessen Stich: 1. Rang Hut Stefan, 96 Pkt. 2. Zahner Roland, 94 Pkt. 3. Nessensohn Hans, 90 Pkt. 4. Meier Roger, 90 Pkt. 5. Sager Urs, 90 Pkt. 6. Gerber Walter 90 Pkt.
Käsestich: 1. Rang Hut Stefan, 360 Pkt. 2. Maag Christian, 333 Pkt. 3. Nessensohn Heidi, 332 Pkt. 4. Zahner Roland, 330 Pkt. 5. Gerber Walter, 329 Pkt. 6. Frick Sibylle, 326 Pkt.
Schoggistich: 1. Rang Zahner Roland, 371 Pkt. 2. Maag Christian, 368 Pkt. 3. König Roger, 357 Pkt. 4. Nessensohn Heidi, 344 Pkt. 5. Gerber Walter, 343 Pkt. 6. Müller Hansruedi, 338 Pkt.
Zopfstich: 1. Rang Hut Stefan, 355 Pkt. 2. Zahner Roland, 354 Pkt. 3. Sager Urs, 353 Pkt. 4. Nessensohn Heidi, 350 Pkt. 5. Maag Christian, 346 Pkt. 6. Frick Sibylle, 343 Pkt.
Juxstich: 1. Rang Hut Stefan, 356 Pkt. 2. König Roger, 316 Pkt. 3. Müller Hansruedi, 224 Pkt. 4. Gerber Walter, 189 Pkt. 5. Roth Hanspeter, 185 Pkt. 6. König Cécile 175 Pkt.
Nach dem Dessert folgen traditionell ein paar Runden Lotto. Höchste Konzentration und absolute Ruhe sind dann angesagt um ja keinen Gewinn zu verpassen.
Die Mitglieder der Erlenackerschützen danken dem Vorstand und allen die sich für den Verein engagieren für die grosse Arbeit, welche über das ganze Jahr geleistet wird, ganz herzlich.
Walter Gerber
Fondueplausch im Schützenhaus Erlenacker
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, dann findet im Schützenhaus Erlenacker wieder der traditionelle Fondueplausch statt. Am Samstag, 01. November 2025 von 11.00 bis ca. 23.00 Uhr können Sie wieder das feine Fondue in der Schützenstube geniessen. Die Erlenackerschützen freuen sich, Sie bewirten zu können. Reservationen nimmt Sibylle Frick unter Tel. 079 132 56 74 gerne entgegen.

Einhornschiessen bei den Erlenackerschützen Kradolf-Schönenberg
Tradition
Traditionell treffen sich acht Schützenvereine, welche in ihrem Gemeinde-Wappen ein Einhorn haben, alle zwei Jahre zu einem Schützenwettkampf. Sieben Vereine sind in der Deutschschweiz beheimatet, der achte Verein ist aus Cuarnes im Kanton Waadt. Leider konnten unsere welschen Kollegen diesmal nicht teilnehmen. Das Einhorn im Verein der Erlenacker Schützen stammt ursprünglich vom Wappen der Ortsgemeinde Buhwil, es war beim Zusammenschluss der drei Schützenvereine Buhwil, Neukirch an der Thur und Schönenberg-Kradolf keine Frage, dass unsere Ortswappen „Unterschlupf“ in unserer Vereinsfahne und der Standarte finden sollen. So bleiben wir auch im Einhorn Verband.
Zur Sage des Einhorns
Das Einhorn ist ein Fabelwesen, dessen Ursprung im 3. Jahrhundert vor Christus stammen soll. Besondere Fähigkeiten werden ihm zugeschrieben. So sollen die Tränen des Einhorns Versteinerungen lösen, es soll Tote zurück ins Leben holen und wer das Blut des Einhorns trinkt wird unsterblich, führt aber von da an ein unglückliches und verfluchtes Leben. Na ja, an all das haben wir beim Schiessen natürlich nicht gedacht.
Schiess- und Rahmenprogramm
Die Erlenacker Schützen hatten für dieses Jahr die Organisation übernommen. Dass bei diesem Schiessen nicht nur der Sport im Vordergrund steht sondern auch die Kameradschaft sei hier nur am Rande vermerkt. Total nahmen 110 Schützinnen und Schützen teil, erfreulich dass darunter 13 JungschützInnen und Junioren dabei waren. Das Programm ist immer etwas speziell und jedem Verein mehr oder weniger frei gestellt. Zehn Schüsse auf die Scheibe A10 und 2 mal 2 Schüsse auf eine speziell konstruierte blaue Scheibe mit einem Einhorn als Ziel Bild waren möglichst zentral zu treffen.
Schützen welche das Schiessprogramm absolviert hatten wurde die Möglich geboten mit einem Shuttle Bus die kulturhistorisch bedeutsame Kraftzentrale in Schönenberg zu besuchen. Der Verein Kraftzentrale Seidenweberei Schönenberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, nach einem Brand im Jahr 2001, die wichtigsten Einrichtungen der Kraftzentrale entsprechend seinen Möglichkeiten zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach dem Brand konnten zwei Drittel der Kraftzentrale mit Hochkamin erhalten werden. Heute werden gerne Führungen angeboten, welche Einblick in vergangene Zeiten gibt. Viele unserer Schützenkameraden haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.
Absenden im Hotel Restaurant Klein Rigi
Nebst einem feinen Nachtessen und anschliessender Auszeichnung der besten Schützinnen und Schützen steht die Pflege der Kameradschaft im Vordergrund. Doch vorher versammelten sich die Vereine auf der Terrasse des Klein Rigi zu einem Apero, interessante Gespräche, nicht nur über die erzielten Resultate, sondern auch über die Aussicht, welche bei schönstem Wetter herrlich ist, leiteten über zum Bankett im Rigisaal. Empfangen wurden wir vom freundlichen Service Personal, welches uns Feines aus Keller und Küche kredenzte. Auch Rolf Ziegler war bereit, er unterhielt uns den ganzen Abend mit Gesang und träfen Witzen auf seine eigene, humorvolle Art bestens. Der Gemeindepräsident von Kradolf-Schönenberg, Heinz Keller, liess es sich nicht nehmen, unsere Gemeinde auf sympathische Art und Weise vorzustellen. Er hob auch die Wichtigkeit der Vereine hervor, welche viel zu einem sozial gesunden Miteinander in der Gemeinde beitragen. Unser OK Präsident, Urs Sager, richtete diverse Dankesworte an die Sponsoren der Geschenkkistli, vor allem aber an alle Schützinnen und Schützen, welche an diesem Anlass teilgenommen haben. Souverän und humorvoll führte er durch den gelungenen Abend. Auch die Verkündigung der Ranglisten lag in seinen Händen.
Einhorn geht zu den Tegelbachschützen Gachnang
Natürlich waren alle gespannt auf die Ehrung der Besten. Alle JungschützInnen und Junioren durften einen Preis mit nach Hause nehmen. Die drei Ersten von jedem Verein wurden ausgezeichnet mit einem Geschenkkistli, ebenfalls die drei Besten aller Vereine. Als Wanderpreis wird jeweils ein stattliches Einhorn der Sektion mit dem höchsten Sektionsresultat für zwei Jahre anvertraut.
Mit dem Sektionsdurchschnitt von 126.672 Punkten siegten die Tegelbachschützen Gachnang vor den Stadtschützen Dübendorf mit 126.180 Pkt. im 3. Rang klassierten sich die Erlenackerschützen Kradolf-Schönenberg mit 123.337 Pkt. 4. Schützenverein Ballwil, 122.639 Pkt; 5. Schützenverein Humlikon-Adlikon, 121.027 Pkt; 6. Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten, 117.817 Pkt; 7. Arbeiterschützenbund Dübendorf, 110.900 Pkt.
Der Arbeiterschützenbund Dübendorf wurde mit der Austragung des nächsten Einhornschiessens, im Jahr 2027, betraut. Die Erlenackerschützen freuen sich mit den anderen Einhorn Sektionen in Dübendorf teilzunehmen.
Einzelrangliste gesamt (ohne JungschützInnen und Junioren):
1. Rang Kübler Nadja Gachnang, 133.01 Pkt; 2. Maag Christian Erlenacker, 132.00 Pkt; Eiholzer Kobi Ballwil, 131.42 Pkt; 4. Thalmann Ernst Gachnang, 130.22 Pkt; 5. Zihlmann Urs Erlenacker, 129.51 Pkt; 6. Wechsler Thomas Ballwil, 129.30 Pkt; 7. Kübler Andreas Gachnang, 129.20 Pkt; 8. Leuthold Emil ASV Dübendorf, 129.10 Pkt; 9. Zwyssig Beat Stadtschützen Dübendorf, 128.70 Pkt; 10. Schulze Michael Stadtschützen Dübendorf, 127.73 Pkt.
JungschützInnen und Junioren:
1. Rang Arnet Jana SV Ballwil, 122.5 Pkt; 2. Arnet Noa SV Ballwil, 118.3 Pkt; 3. Arnet Luca SV Ballwil, 109.6 Pkt; 4. Berger Tim SV Humlikon-Adlikon, 107.5 Pkt; 5. Spinner Samir ASV Dübendorf, 106.2 Pkt; 6. Bross Raphaela ASV Dübendorf, 104.7 Pkt.
Walter Gerber
Grillplausch im Erlenacker
Am Samstag, 16.08.2025 führten die Erlenackerschützen ihren traditionellen Grillplausch beim Schützenhaus durch. Bei schönstem Wetter trafen sich Schützen, Freunde und Bekannte zum gemütlichen Beisammensein. In diesem Jahr wurde die Tradition ein wenig gebrochen. In den letzten Jahren fand am Nachmittag jeweils das Cupschiessen statt, in diesem Jahr entfiel der Schiessanlass, dafür wurde ein Parcours mit Pfeilschiessen auf Jasskarten, Hufeisenwerfen, Hülsenfischen und Schätzfragen sowie einem Quiz durchgeführt. Alle konnten daran teilnehmen, so hatten Kinder, Jugendliche, Erwachsene jüngeren, mittleren und gesetzterem Alters bei der Teilnahme grossen Spass. Die von Roland erstellten Quizfragen mussten alleine und vor allem ohne Handy gelöst werden. Obwohl bei allen Fragen eine Antwortauswahl bestand, liessen die kniffligen Fragen wie z.B. Wie viele Hochstamm-Apfelbäume gibt es im Thurgau? (210000) oder Wie lang ist die Linie, die man mit einer durchschnittlichen Bleistiftmine zeichnen kann? (56km), bei einigen den Kopf rauchen. Bei der Auflösung der Fragen kam man richtig ins Staunen.
Nach dem bewältigen des Parcours stand der Grill mit seiner heissen Glut bereit und man konnte sich seinen Spiess mit feinen verschiedenen Fleischsorten, Speck und Wurst oder Shrimps bestücken und selber grillieren. Dank grosszügiger Salatspenden konnten wir das Grillgut mit vielen verschiedenen Salaten geniessen. Mit einem grosszügigen Dessertbuffet, welches auch von mitgebrachten Desserts bestückt wurde, fand der Grillplausch seinen krönenden Abschluss.
Ursula Hurschler
Besuch Tessiner Kantonalschützenfest 12. / 13. Juli 2025
Am Samstag, 12. Juli trafen sich 21 Erlenackerschützen, 5 Schützen der SG Bürglen und 6 Nichtschützen frühmorgens beim Schützenhaus Erlenacker. Pünktlich startete die Reise mit dem Apfelcar Richtung San Bernardino. Dank mässigem Verkehr und keinem Stau trafen wir wie im Reiseplan angekündigt zeitgerecht im Festzentrum in Faido ein. Nach der Waffenkontrolle machten wir einen Zwischenstopp beim Motel San Gottardo Sud in Piotta. Dort traten die Nichtschützen ihr Freizeitprogramm an, mit der Ritombahn fuhren sie nach Piora hinauf, bei schönem Wetter konnten sie die Aussicht zum Talboden und die Leventina geniessen, danach wanderten sie zum Ritomsee.
Nach kurzer Fahrt mussten die SchützInnen beim Sammelplatz in kleinere Shuttle-Busse umsteigen, weil der Car nicht zum Schiessstand Airolo fahren durfte. Dort wurden wir von 4 Schützen empfangen, welche vorzeitig mit PWs ins Tessin reisten. Nach der Inspektion des Schützenhauses und der Magen bereits knurrte, verköstigte man sich in der Festwirtschaft. Am Nachmittag startete des Schiessprogramm, einige hatten Startschwierigkeiten und mussten sich zuerst an den Stand gewöhnen. Wie bei jedem grösseren Schützenfest zeigte sich, dass beim Vereinsstich Nervosität auftritt bzw. man setzt sich selber unter Druck, da man ja ein gutes Resultat für das Sektionsresultat erzielen möchte. Trotz Anspannung und den gewöhnungsbedürftigen Bedingungen erzielten die Erlenackerschützen ein Sektionsresultat von 92.141, was den 46. Rang von 234 Vereinen bedeutet.
Nach Beendigung des Pflichtprogramms dislozierte man ins Motel San Bernardino zurück, nach kurzem Zimmerbezug erwartete uns freundliches Servicepersonal, schön gedeckte Tische und wir wurden mit einem sehr feinen Nachtessen verwöhnt. Nach der Stärkung besuchten einige das Trucker-Treffen auf dem Flugplatz Ambri, andere liessen den langen Tag bei gemütlichem Beisammensein in der Bar ausklingen.
Am Sonntag stärkten wir uns beim reichhaltigen Frühstücksbuffet, da uns ein langer Reisetag erwartete, danach fuhren wir ins Festzentrum, um die verdienten Auszeichnungen, Naturalpreise oder Bargeld abzuholen. Damit wir den Zeitplan einhalten konnten, mussten wir auch gleich wieder los. Der Chauffeur führte uns sicher hinauf zum Gotthardpass. Bei schönem Wetter hatten wir dann doch noch Zeit, um schöne Oldtimer-Motorräder zu besichtigen, welche eine Ralley über die Tremolastrecke von Airolo hinauf zum Gotthardpass bewältigten. Wir trafen uns zum Mittagessen im Albergo San Gottardo, obwohl wir angemeldet waren, war das Personal noch nicht parat und die Freundlichkeit ging vollends vergessen.
Um 13 Uhr fand die Führung der Festung Sasso San Gottardo statt. Aufgeteilt in zwei Gruppen erhielten wir während der 2- stündigen Führung sehr viele Informationen. Gerade zur jetzigen Zeit und der bestehenden Weltlage verliessen wir die im Jahr 1943 erstellte Festung mit «erleichtertem» Gefühl, aber mit vielen Eindrücken und Gedanken.
Leider hat sich das Wetter verschlechtert, nach einem Regenschauer und bei Nebel fuhren wir los. Nach kurzer Zeit begrüsste uns die Sonne und die Temperatur im Car stieg an. Zum Glück hatte der Chauffeur für genügend Flüssigkeit vorgesorgt und wir mussten nicht verdursten. Auch auf der Rückfahrt wurden wir nicht durch einen Stau aufgehalten und so ging die zeitliche Planung erneut auf, wir trafen pünktlich im Restaurant Bildhus Ricken ein.
Da die einzelnen Menubestellungen bereits im Car aufgenommen und von Walter per Telefon der Wirtin mitgeteilt wurden, ging die Verköstigung Ruckzuck vonstatten. Schon nach kurzer Zeit startete der Chauffeur dem Endziel entgegen und wir landeten mit vielen Eindrücken und Erlebnissen wohlbehalten im Erlenacker.
Dank grossem Organisationstalent und Tessiner-Connection von Walter und Christian Gerber konnten wir eine bestens organisierte Tessiner-Reise erleben. Herzlichen Dank.
Ursula Hurschler
7. Ruinenschiessen der Erlenackerschützen
581 Schützinnen und Schützen nahmen am Sektionswettkampf auf der Schiessanlage Elenacker Anfang Mai teil. 400 TeilnehmerInnen wagten sich an den Auszahlungsstich, wo je nach erzielter Punktzahl Bares zu gewinnen war. Die Beteiligung lag leicht höher als im letzten Jahr, was das OK sichtlich freute. Die äusseren Bedingungen waren meist ideal, was mitunter zu absoluten Spitzenresultaten führte. Im Sektionswettkampf (Ruinenstich) konnte im Erfolgsfall zwischen einer Kranzkarte im Wert von Fr. 10.- oder einem Käseteller aus der Dorfkäserei mit 3 verschiedenen Käse im Wert von ca. Fr. 15.- gewählt werden. Der Sektionswettkampf wird traditionell in 4 Kategorien ausgetragen, je nach Stärkeklasse sind mehr oder weniger Pflichtresultate zu zählen. 26 Sektionen erreichten die erforderlichen Pflichtresultate und konnten somit rangiert werden. Überlegen siegte mit dem hervorragenden Sektionsresultat von 95.136 Pkt. die Schützengesellschaft Wittenbach, gefolgt von den Schützen Heckemos mit 93.242 Pkt; 3. Schützenverein 93.206 Pkt; 4. Tälischützen Arbon-Roggwil 93.190 Pkt; 5. Schützengesellschaft Leimbach 93.188 Pkt; 6. Schützen Oberuzwil-Oberrindal 92.678 Pkt. Die Erlenackerschützen Kradolf-Schönenberg sind exakt in der Mitte der Rangliste, nämlich im 13. Rang mit einem Sektionsresultat von 90.275 Pkt.
Hervorragende Einzelresultate
Im Ruinenstich glänzte Werner Niederhauser, Schützen Altnau-Langrickenbach mit 99 von 100 möglichen Punkten. 2. Roman Bollhalder, SG Wittenbach 98 Pkt; 3. Thomas Felix, SV Märwil 98 Pkt; 4. Stefan Brühlmann, Tälischützen Arbon-Roggwil 98 Pkt; 5. Florian Hengartner, FS Zihlschlacht 98 Pkt; 6. Bruno Streule, FS Oberriet 97 Pkt; 7. Kurt Maurer, SV Horn 97 Pkt; 8. Tobias Fuhrer, SG Leimbach 97 Pkt; 9. Paul Hüttenmoser, SG Wittenbach 97 Pkt; 10. Toni Fischer, Schützen Oberuzwil-Oberrindal 97 Pkt.
Im Auszahlungsstich siegte mit sagenhaften 390 von 400 möglichen Punkten Marco Meier, Schützen Thunbachtal, 2. Stefan Merz, SG Bissegg 383 Pkt; 3. Roland Fröhlich, SG Raperswilen 380 Pkt; 4. Thomas Heuberger, SV Niederbüren 380 Pkt; 5. Walter Läubli, SG Weinfelden 379 Pkt; 6. Manfred Löpfe, SG Sulgen 378 Pkt.
Für die Erlenackerschützen ist dieser Anlass immer mit einem grossen Arbeitsaufwand verbunden, so wird jeweils ein separates Zelt aufgestellt, die Festwirtschaft, unter der Leitung von Sibylle Frick, muss organisiert werden. Für einen reibungslosen und unfallfreien Schiessbetrieb sind die Schützenmeister verantwortlich. Die Standblatt- und Munitionsausgabe, das Erfassen der Resultate, die Abgabe der Kranzkarten und Naturalpreise und zuletzt die Abrechnung und das Erstellen der Rangliste, liegt in der Verantwortung der Büro Crew. Ein separates OK, extra für das Ruinenschiessen koordiniert sämtliche Arbeiten. Nach all den Jahren ist vieles zur Routine geworden, aber die Vereinsmitglieder leisten doch einige Stunden Arbeit im Erlenacker damit alles reibungslos über die Bühne geht. In verdankenswerter Weise können wir auch immer wieder auf ein paar helfende Hände zurückgreifen, welche nicht Mitglieder unseres Vereins sind. Eine grosse Teilnehmerschar, zufriedene Schützinnen und Schützen sind jeweils der Dank für den grossen Arbeitsaufwand.
Walter Gerber