Das Jahr 2026 ist das Jahr der eidgenössischen Feste. Während das Eidg. Musikfest bereits der Vergangenheit angehört, ist dasjenige der Schützen momentan in vollem Gange. Folgen werden die Jodler und die Armbrustschützen mit ihren nationalen Anlässen.
Die Erlenackerschützen haben ihre Teilnahme am ESF 2026 in Chur bereits hinter sich. Für zwei Tage reisten sie ins Bündnerland um ihr Können auf 300 m unter Beweis zu stellen. Am Samstag, den 6. Juni bestieg ein munteres Grüppchen von 15 Schützinnen und Schützen, begleitet von einigen Schlachtenbummlern den Kleinbus vom Öpfel Car. Unser Chauffeur Reto, brachte uns sicher nach Chur, wo wir unsere Gewehre auf die Wettkampftauglichkeit prüfen lassen mussten. Alle erhielten ohne weitere Auflagen grünes Licht, und weiter ging die Fahrt zu unserem Schiessplatz in Grüsch. Ab Mittag standen uns zwei Scheiben für die diversen Stiche zur Verfügung. Alle waren gespannt auf das neue Resultaterfassungsprogramm, welches für diesen Grossanlass zur Anwendung kam. Schnell haben wir uns zurecht gefunden und alles hat bestens geklappt. Mit den erzielten Resultaten waren die Einen besser, die Anderen weniger zufrieden. Insgesamt dürfen wir aber mit dem Sektionsresultat zufrieden sein, es entspricht in etwa unserem Können.
Das Grüppchen, welches nicht zum Schiessen mitgereist war ging am Nachmittag nach Fanas, die Seilbahn brachte sie auf 1695m über Meer, wo sie eine Wanderung dem Blumenweg entlang genossen. Selbständig kehrten sie dann zu unserem Nachtlager in Schiers zurück, wo wir Schützen etwas später ebenfalls eintrafen. Im Hotel Restaurant Alpina in Schiers hatten unsere Reiseleiter Hanspeter Roth und Ursula Hurschler Zimmer reserviert. Nach einem feinen Nachtessen und Pflege der Kameradschaft ging es ab ins Nachtlager, einige liessen den Tag noch bei einem „Absacker“ an der Hotelbar ausklingen.
Am Sonntag war dann eine Weiterbildung in Kulinarik angesagt, in der Monstein Brauerei, wurde uns auf sympathische Weise die Kunst des Bierbrauens erklärt. Die Räumlichkeiten wurden vorher durch eine Käserei genutzt, und seit dem Jahr 2000 ist hier die Brauerei auf sehr engen Räumlichkeiten untergebracht. Das Bier hat sehr gut geschmeckt und die leckeren Köstlichkeiten auf der Bauernplatte ebenfalls. Schon ging die Reise weiter über Tiefencastel Richtung Festzentrum Chur, wo den Schützinnen und Schützen die wohlverdienten Auszeichnungen überreicht wurden. Schon ging es heimwärts, mit vielen Eindrücken und guten Erinnerungen an ein sehr gut organisiertes Fest, so kamen wir müde aber zufrieden im Erlenacker an. Der beste Dank gehört unseren Reiseleitern Hanspeter und Ursi, welche zwei schöne Tage für uns organisiert haben.
Walter Gerber