Jungschützenkurs 2027

Nach einer erfolgreichen Qualifikation am Raiffeisen Cup sicherten sich Yanis und Josiah die Teilnahme am Tag der Jugend des Eidgenössischen Schützenfestes in Chur. Wir Jungschützenleiter und Hilfsleiter sind sehr stolz, dass die beiden an diesem besonderen Anlass teilnehmen durften.
Auch die Erlenackerschützen freuen sich über diesen Erfolg. Nach mehreren Jahren ohne Jungschützenkurs konnte in diesem Jahr wieder ein eigener Kurs durchgeführt werden. Umso schöner ist es, dass sich bereits zwei Jugendliche der Kategorie U15 für einen nationalen Wettkampf qualifizieren konnten.
Am Samstag, 27. Juni, war es dann so weit. Unter der Leitung von Christopher Durtschi sowie den Hilfsleitern Roger Meier und Urs Sager reisten sie gemeinsam nach Chur. Der Andrang auf dem Schützengelände war gross, und zahlreiche Jungschützinnen und Jungschützen aus der ganzen Schweiz waren vor Ort.
Nach der Munitionsabgabe und einer kurzen Besichtigung des Schützengeländes konnten Yanis und Josiah ihr Können unter Beweis stellen. Die hochsommerlichen Temperaturen machten den Wettkampf zusätzlich anspruchsvoll, dennoch zeigten beide eine starke Leistung.
Josiah erzielte 120 Punkte. Yanis überzeugte insbesondere im Einzelfeuer. In der Serie wollte es zwar nicht mehr ganz nach Wunsch laufen, dennoch erreichte er gute 159 Punkte.
Nach dem Wettkampf genossen alle gemeinsam das Mittagessen auf dem Festgelände. Da die Temperaturen weiterhin sehr hoch waren und eine Finalteilnahme nicht mehr möglich war, trat die Gruppe am Nachmittag die Heimreise an.
Auch wir von der Gönnervereinigung gratulieren Yanis und Josiah herzlich zu ihrer erfolgreichen Qualifikation und ihrem engagierten Einsatz am Eidgenössischen Schützenfest. Wir sind stolz auf ihre Leistungen und freuen uns, dass sie die Erlenackerschützen auf nationaler Ebene so erfolgreich vertreten haben. Für ihre weitere Laufbahn im Schiesssport wünschen wir ihnen weiterhin viel Freude, Erfolg und stets «guet Schuss».
Roger Meier
Das Jahr 2026 ist das Jahr der eidgenössischen Feste. Während das Eidg. Musikfest bereits der Vergangenheit angehört, ist dasjenige der Schützen momentan in vollem Gange. Folgen werden die Jodler und die Armbrustschützen mit ihren nationalen Anlässen.
Die Erlenackerschützen haben ihre Teilnahme am ESF 2026 in Chur bereits hinter sich. Für zwei Tage reisten sie ins Bündnerland um ihr Können auf 300 m unter Beweis zu stellen. Am Samstag, den 6. Juni bestieg ein munteres Grüppchen von 15 Schützinnen und Schützen, begleitet von einigen Schlachtenbummlern den Kleinbus vom Öpfel Car. Unser Chauffeur Reto, brachte uns sicher nach Chur, wo wir unsere Gewehre auf die Wettkampftauglichkeit prüfen lassen mussten. Alle erhielten ohne weitere Auflagen grünes Licht, und weiter ging die Fahrt zu unserem Schiessplatz in Grüsch. Ab Mittag standen uns zwei Scheiben für die diversen Stiche zur Verfügung. Alle waren gespannt auf das neue Resultaterfassungsprogramm, welches für diesen Grossanlass zur Anwendung kam. Schnell haben wir uns zurecht gefunden und alles hat bestens geklappt. Mit den erzielten Resultaten waren die Einen besser, die Anderen weniger zufrieden. Insgesamt dürfen wir aber mit dem Sektionsresultat zufrieden sein, es entspricht in etwa unserem Können.
Das Grüppchen, welches nicht zum Schiessen mitgereist war ging am Nachmittag nach Fanas, die Seilbahn brachte sie auf 1695m über Meer, wo sie eine Wanderung dem Blumenweg entlang genossen. Selbständig kehrten sie dann zu unserem Nachtlager in Schiers zurück, wo wir Schützen etwas später ebenfalls eintrafen. Im Hotel Restaurant Alpina in Schiers hatten unsere Reiseleiter Hanspeter Roth und Ursula Hurschler Zimmer reserviert. Nach einem feinen Nachtessen und Pflege der Kameradschaft ging es ab ins Nachtlager, einige liessen den Tag noch bei einem „Absacker“ an der Hotelbar ausklingen.
Am Sonntag war dann eine Weiterbildung in Kulinarik angesagt, in der Monstein Brauerei, wurde uns auf sympathische Weise die Kunst des Bierbrauens erklärt. Die Räumlichkeiten wurden vorher durch eine Käserei genutzt, und seit dem Jahr 2000 ist hier die Brauerei auf sehr engen Räumlichkeiten untergebracht. Das Bier hat sehr gut geschmeckt und die leckeren Köstlichkeiten auf der Bauernplatte ebenfalls. Schon ging die Reise weiter über Tiefencastel Richtung Festzentrum Chur, wo den Schützinnen und Schützen die wohlverdienten Auszeichnungen überreicht wurden. Schon ging es heimwärts, mit vielen Eindrücken und guten Erinnerungen an ein sehr gut organisiertes Fest, so kamen wir müde aber zufrieden im Erlenacker an. Der beste Dank gehört unseren Reiseleitern Hanspeter und Ursi, welche zwei schöne Tage für uns organisiert haben.
Walter Gerber
Man nennt das Feldschiessen auch das grösste Schützenfest der Welt und von der Anzahl Teilnehmer stimmt das auch, trotzdem müssen wir feststellen, dass immer weniger Frauen und Männer daran teilnehmen. Gründe für diesen Rückgang gibt es einige, so hat uns Schützen Corona einige Mitglieder gekostet, aber auch der frühe Abgang aus der Armee macht viele Männer waffenlos. Mit gut dreissig Jahren haben die meisten Dienstpflichtigen ihre Wehrpflicht erfüllt und ein Grossteil gibt dann auch gleich die Waffe der Armee zurück, da immer schärfere Waffengesetze unserem ausserdienstlichen Schiesssport nicht förderlich sind, ganz im Sinne von gewissen politischen Kreisen, welche den Schweizer Hobby Schützen das Tragen einer Waffe möglichst erschweren möchten.
Über 5200 Schützinnen und Schützen haben in diesem Jahr im Kanton Thurgau das Feldschiessen absolviert, welches aus 18 Schüssen auf die B4er Scheibe besteht, und in fest vorgeschriebenen Zeitintervallen geschossen werden muss, wohlgemerkt ohne Probeschüsse. 72 Punkte sind das Maximum, welches von einem Schützen im Thurgau erreicht wurde. Hansjörg Nägeli von den VS Aadorf war der Glückliche.
Auf der Schiessanlage Erlenacker schossen die Sektionen Bischofszell, Hohentannen-Heldswil, Kümmertshausen Engishofen, Sulgen, Zihlschlacht und die Erlenackerschützen Kradolf-Schönenberg. Mit 66 Schützinnen und Schützen stellte die durchführende Sektion Kradolf-Schönenberg die meisten Teilnehmer. Total haben von den beteiligten Sektionen im Erlenacker 172 Teilnehmer geschossen.
Einzelrangliste auf dem Stand Erlenacker:
1. Rang Walter Gerber Erlenacker, 68 Pkt; 2. Heidi Nessensohn Erlenacker, 68 Pkt; 3. Peter Felix Erlenacker, 67 Pkt; 4. Peter Beck Hohentannen-Heldswil, 67 Pkt; 5. Roger Meier Erlenacker, 67 Pkt; 6. Florian Hengartner, Zihlschlacht 67 Pkt;7. Edi . Oswald Sulgen, 66 Pkt; 8. Ruedi Orvati Kümmertshausen-Engishofen, 66 Pkt; 9. Hanspeter Roth Erlenacker, 66 Pkt; 10. Bruno Blindenbacher Zihlschlacht, 66 Pkt; 11. Mike Brändli Kümmertshausen-Engishofen, 66 Pkt; 12. Kurt Edelmann Zihlschacht, 65 Pkt; 13. Christian Gerber Erlenacker, 65 Pkt; 14. Matthias Trunz Zihlschlacht, 65 Pkt; 15. Andreas Altwegg Sulgen, 65 Pkt; Filip Egloff Sulgen, 65 Pkt.
Total haben von den beteiligten Sektionen im Erlenacker 172 Teilnehmer geschossen. Dass man, resp. Frau auch als Nichtvereinsmitglied ein gutes Resultat erzielen kann bewies Michaela Ledergerber, sie schoss für die Erlenackerschützen und totalisierte das feine Resultat von 63 Punkten.
Rangliste der Sektionen:
1. Rang Kümmertshausen-Engishofen 64.210 Pkt; 2. Hohentannen-Heldswil 63.413 Pkt; 3. Erlenacker 62.564 Pkt; 4. Sulgen 61.895 Pkt; 5. Zihlschlacht 61.697 Pkt; 6. Bischofszell 56.812 Pkt.
Walter Gerber
Geschätzte Schützenkameradinnen und –Kameraden
Das 8. Ruinenschiessen ist bereits wieder vorbei und die Ranglisten sind erstellt:
Wir danken allen Schützen herzlich für ihre Teilnahme und die Unterstützung unseres Anlasses.
Für die restliche Saison wünschen wir euch weiterhin Guet Schuss – und freuen uns aufs nächste Ruinenschiessen!
Eure Erlenackerschützen
Ursprünglich war es als Startschuss in die neue Schiesssaison gedacht. Eine richtige Winterpause gibt es für die Schützen aber schon länger nicht mehr. So kommen die Schützinnen und Schützen schon gut trainiert zum beliebten Speckschiessen in den Erlenacker. Einige befreundete Sektionen aus der näheren Umgebung nehmen jeweils teil. 74 Teilnehmer kämpften um ein möglichst grosses Stück fein geräuchten Speck. Bei guten, äusseren Bedingungen wurden ansprechende Resultate erzielt. Die Wartezeit bis zur Rangverkündigung wird jeweils in der Schützenstube beim Spiel mit dem Glücksrad überbrückt. Viele bunte Osterhasen und andere Süssigkeiten konnten gewonnen werden.
Auszug aus der Rangliste:
1. Rang Zihlmann Urs, 96 Pkt. SV Hefenhofen-Dozwil; 2. Maag Christian, 95 Pkt. Erlenackerschützen Kradolf-Schönenberg; 3. Beck Peter, 95 Pkt. FS Hohentannen-Heldswil; 4. Bamert Hanspeter, 94 Pkt. MS Nollen-Hosenruck; 5. Hengartner Florian, 94 Pkt. FS Zihlschlacht; 6. Löpfe Philip, 93 Pkt. SG Sulgen; 7. Schär David, 93 Pkt. Elenackerschützen Kradolf-Schönenberg; 8. Schläpfer Werner, 92 Pkt. SV Waldkirch-Häggenschwil; 9. Wickli Rudolf, 92 Pkt. MS Nollen-Hosenruck; 10. Müller Christian, 92 Pkt. Schützen Schönholzerswilen; 11. Schällenbaum Elias, 92 Pkt. Tälischützen Arbon-Roggwil; 12. Scherrer René, 92 Pkt. SV Hefenhofen-Dozwil; 13. Beck Diego, 92 Pkt. FS Hohentannen-Heldswil; 14. Gerber Yvonne, 92 Pkt. Schützen Schönholzerswilen.
Walter Gerber
Nach einem feinen Nachtessen im Freihof Sulgen ging unser Co-Präsident Roland Zahner rasch zu den statutarischen Geschäften über. Zu Beginn der Versammlung musste Roland den Tod von zwei Schützenkameraden bekannt geben. Im letzten Jahr sind von unserem Verein Hugo Maurer und Heinz Tschannen in die Ewigkeit abberufen worden. Zu Ehren und zum Gedenken der Kameraden erheben wir uns für eine Gedenkminute von den Sitzen.
25 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend. Eine Traktandenliste, welche 12 verschiedene Themen beinhaltete, legte der Vorstand der Versammlung vor. Einen Austritt mussten wir zur Kenntnis nehmen, Claudio Nufer verlässt den Verein auf eigenen Wunsch. 29 A und B Mitglieder stark sind die Erlenacker-schützen, nebst nicht schiessenden Ehren-, Passiv- und Gönnermitgliedern.
Interessante Infos gaben die Ressortleiter bekannt. Die Nachwuchsförderung wollen die Erlenackerschützen wieder selbständig betreiben. Roger Meier und Urs Sager erklären sich für diese wichtige Aufgabe bereit. Ein Kapitel welches in der Vergangenheit leider vernachlässigt wurde. Doch dafür braucht es viel Engagement, wir wünschen den Nachwuchsleitern den nötigen Biss und Beharrlichkeit.
Der Schiessbetrieb, unter der Obhut von Roland Zahner, verlief im vergangenen Jahr problemlos und was sehr wichtig ist, unfallfrei. 60 Einsätze hatten die Schützenmeister gesamthaft zu leisten, ihnen gebührt der verdiente Dank.
Anlagewart Hanspeter Roth, wusste zu berichten, dass die Hauptrahmen der Scheiben nun ersetzt sind, was ihm viel Mitarbeit bei der Montage verursacht hat. Kleine, gefrässige, kabelliebende Maschinisten, der Strom fliesst beim Betrieb durch diese Kabel zu den Scheiben, machten ihm das Leben schwer, doch mit der Aufdeckung der Kanäle hat er den kleinen Kobolden den Spass offensichtlich gewaltig verdorben. Die Geschosssammlung bei den neuen Kugelfängen bewährt sich gut, dass Problem mit dem Wassereintritt in den Austragungskanal, scheint nun mit dem Einbau eines Abwasserschachtes, behoben zu sein.
Die 10m Anlage ist sehr stark ausgelastet, so trainieren ca. 15 Jugendliche mit dem Luftgewehr und ca. 10-15 Armbrust Schützinnen und Schützen, zum Teil sehr erfolgreich, und dies regional sowie auch national, wusste Urs Sager zu berichten. Einen Wehrmutstropfen musste Urs aber bekannt geben, so kommen da Erwachsene, fremde SchützInnen, welche mit dem Erlenacker gar nichts zu tun haben um zu trainieren, und dies notabene ohne dafür etwas zu bezahlen. Unsere Vertreter in der Betriebskommission werden sich dem Problem annehmen.
Die Jahresrechnung schliesst mit einem satten Rückschlag von über Fr. 16‘000.- ab, zurückzuführen auf die Rechnung für die neuen Hauptscheibenrahmen, welche aber aus unserer Sicht nicht unserer Kasse belastet werden dürfen. Ein Gespräch mit der gesetzlich zuständigen Stelle wird da noch Klarheit schaffen müssen.
Ein reich befrachtetes Jahresprogramm mit 31 auswärtigen, sowie diverse Trainings und Wettkämpfe auf dem Heimstand werden die Erlenackerschützen auf Trab halten. Auch das Ruinenschiessen steht wie üblich auf dem Programm. Grillabend und Fondueplausch sind weitere, beliebte Aktivitäten im Erlenacker, welche auch für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Ein Höhepunkt der Schiesssaison 2026 wird sicher der Besuch des Eidgenössischen Schützenfestes in Chur. Ursula Hurschler und Hanspeter Roth haben ein interessantes, zweitägiges Programm zusammengestellt, welches sehr vielversprechend aussieht.
Die Information zu den Schiessvorschriften, in Frauenfeld besuchten Heidi Nessensohn und Roland Zahner. Für die Erfassung der Dienstpflicht hält mehr und mehr die Digitalisierung Einzug. So soll zum Beispiel das altbewährte Papier-Dienstbüchlein ab 2026 mit einer digitalen Form ersetzt werden. Beschaffungsprobleme im IT-Bereich des Bundes lassen grüssen!
Unter dem Traktandum Wahlen überraschte uns der Vorstand mit der Botschaft, dass Ursula Hurschler neu das Gremium ergänzen wird. Ursula wird nebst den Einladungen auch das Erstellen der Protokolle übernehmen. Sie betreut also das Sekretariat.
Ein interessanter Reisebericht vom Besuch des Tessiner Kantonalschützenfestes 2025, verlesen durch Christian Maag, verfasst von Ursula Hurschler, liess die zwei geglückten Tage nochmals Revue passieren. Sportlich wie kameradschaftlich ein schöner Erfolg. Der Dank ging auch an die zwei Organisatoren Christian und Walter Gerber.
Zu Diskussionen Anlass gibt immer wieder das Reglement der Jahresmeisterschaft. Wir nehmen einen neuen Anlauf, dies so gerecht wie möglich neu zu gestalten. Eine spezielle Kommission wird dafür eingesetzt. Ihr gehören an: Stefan Hut, Hans Nessensohn, Hanspeter Roth und Walter Gerber.
Eine Anfrage von der Gemeinde erreichte unseren Verein, ob wir gewillt wären, bei der Organisation zur 1. August Feier 2026 unsere guten Dienste, sprich Mithilfe, einzubringen. Auf die Schützen ist fast immer Verlass, so dass wir mit grosser Mehrheit der Anfrage zugestimmt haben. Wer die Festrede halten wird sei hier noch nicht verraten, auf Grund dessen ist aber mit einer grossen Anzahl Besucher zu rechnen.
Um 22.40 Uhr konnte Roland Zahner die Versammlung schliessen, mit den besten Wünschen auf ein erfolgreiches Schützenjahr. Anschliessend liessen wir uns noch den feinen Dessert auf der Zunge vergehen.
Walter Gerber